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Regeln Self-found  


Grundsätzlich gilt eine Art als selbst gefunden, wenn sie ohne fremde Hilfe und ungeplant beobachtet wurde. Somit sind Individuen, die "getwitcht" wurden oder deren Existenz im Vorwege bekannt war, selbstverständlich ausgeschlossen und dürfen keinesfalls gezählt werden. Gleiches gilt für Brutvogelarten, deren Brutareal äußerst begrenzt ist und dort gezielt aufgesucht werden.

Wurde ein Vogel bereits von einer anderen Person beobachtet, ist er lediglich zählbar, wenn man persönlich nichts von seiner Präsenz wusste.

In der Praxis dürfte es kaum vorkommen, dass zwei Personen gleichzeitig eine Art entdecken und dies auch kundtun. Sollte dieser Fall jedoch eintreten, dürfen beide die Art zählen. Dies gilt nicht für diejenigen, die unmittelbar danebenstehen und erst auf diesen Zuruf hin den Vogel in Augenschein nehmen. Überfliegt ein rufender Vogel eine größere Beobachtergruppe, dürfen diejenigen ein Kreuz machen, die ihn hören und zuordnen können.

Wird eine entdeckte Art erst durch das Hinzuziehen eines weiteren Beobachters bestimmt, dürfen beide, Entdecker sowie Bestimmer die Art zählen.

Gefangene Vögel sind grundsätzlich von der Zählbarkeit ausgeschlossen.

Einzelne Individuen seltenerer Arten tauchen immer wieder in ihren Überwinterungs- oder Durchzugsgebieten auf (Kleine Bergente, Schelladler, Mauerläufer etc.). Hier ist lediglich der erste Fund einer Saison zählbar. Wechseln diese Vögel später in andere Reviere, dürfen sie nur dann gezählt werden, wenn die Beoachtung ungeplant und somit überraschend erfolgt.